Am 11. März 2006 gründete die Bürgerstiftung die Kinderakademie Lilienthal in der Erkenntnis, dass Bildung der Schlüssel für die Zukunft unserer Kinder und damit unserer Gesellschaft darstellt.

Mit der Kinderakademie will die Bürgerstiftung zur Verbesserung der frühkindlichen Bildung beitragen indem sie

  • Neugier und Wissensdrang bei Kindern zusätzlich fördert,

  • Kindern einen kreativen Zugang zu Technik, Handwerk, Mathematik, Natur, Gesellschaft, Kunst, Kultur, Wissenschaft und Forschung ermöglicht, um sie zu motivieren, sich bereits sehr früh für die komplexen Inhalte und Fragen aus diesen Bereichen zu begeistern.

Mit der Förderung jedes einzelnen Kindes wollen wir so früh wie möglich beginnen und uns mit mehr Chancengerechtigkeit für jene, die sozial benachteiligt sind, einsetzen. Jede individuelle Begabung soll sich entfalten können. Niemand darf zurückgelassen werden. Durch die Angebote der Kinderakademie soll jedes Kind in den Kindergärten und Schulen erreicht werden. Wir streben einen engen Kontakt zu den Erzieherinnen und Lehrkräften an und erhoffen uns, gerade solchen Kindern besondere Angebote und Unterstützung anbieten zu können, die im Elternhaus - aus welchen Gründen auch immer - diese Anregung nicht haben.
Die Arbeit in der Kinderakademie wird von vielen Dozentinnen und Dozenten unterstützt, die sich unentgeltlich und ehrenamtlich der verantwortungsvollen Aufgabe stellen, dabei mitzuwirken, Kinder in den unterschiedlichsten Wissensbereichen zu fördern und zu fordern. Ebenso ergänzen Vereine und Institutionen das Angebot der Kinderakademie personell oder organisatorisch.

Bei den „freien“ Angeboten handelt es sich um Veranstaltungen, die außerschulisch stattfinden, wie Exkursionen, Mitmachveranstaltungen, Experimentierkurse, Workshops zu Themen aus den o.g. Bereichen.. Die Veranstaltungen finden in den Räumen der Bürgerstiftung oder in KaLis-Werkstatt statt.

Die Übersicht über die aktuellen Kurse und eine Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie bei KaLi Schlaufuchs.

2007 hat die Bürgerstiftung begonnen, mit Dozenten*innen, Eltern und Handwerksbetrieben die MINIPHÄNOMENTA - 52 Experimentierstationen für den Schulflur und das Klassenzimmer - zu bauen. Mit ihnen soll das Wissen von Grundschülern in den Bereichen von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) bereichert werden. Im November 2007 präsentierte die Kinderakademie im Rahmen der Veranstaltungsreihe der IHK Stade „neugierig 07“ die ersten MINIPHÄNOMENTA-Stationen im Autocenter Schmolke.

In den folgenden Jahren wurden weitere Stationen zu folgenden Themen gebaut;

  • 2008 im Wissenschaftsjahr Mathematik zum Thema Mathematik,

  • 2009 Optische Täuschungen,

  • 2010 Strom und Elektrizität,

  • 2011 Roboter bauen und programmieren,

  • 2012 Bewegung - alles bewegt sich,

  • 2013 die Highlights der Experimentierstationen,

  • 2014 Luft – Luft ist nicht Nichts.

Seit Mai 2016 stehen Experimentierstationen in wechselnden Ausstellung in KaLis-Werkstatt zur Verfügung.

  • 2017 zum Thema Kraft,

  • 2018 Mathematik zum Anfassen, und

  • 2019 zum Thema Energie-was ist das eigentlich?

Die über 200 Stationen in KaLis-Werkstatt können von Schulen sowie Kindergärten ausgeliehen werden. 

 

 

Wenn ein Glas Wasser randvoll ist, dann geht doch nichts mehr hinein, oder?

Versuche es selbst! Und finde heraus, was das mit "Wasserläufern" zu tun hat, die Du unten siehst.
Wasserläufer sind kleine Insekten, die auf der Wasseroberfläche von Seen und Teichen laufen können.

Lade hier die Anleitung herunter!

 


CC BY-SA 2.1 jp
(ISAKA Yoji)

Baue Dir eine eigene Rakete, die mit Du mit eigener Kraft starten lassen kannst! Wie eine echte Rakete fliegt sie durch „Rückstoß“, also durch das Ausstoßen von Gas durch eine Schubdüse. In unserem Fall wird aber nichts verbrannt, die Rakete fliegt nur mit den Druck der Luft!

Lade hier die Anleitung herunter!

 

ESA - Ariane 5
ESA

Physik ist überall um uns herum! Wir schauen uns die Vorgänge in der Natur um uns herum an, lernen etwas über Luftdruck und Wasser ebenso wie über Elektrizität und bauen sogar einen Minivulkan!

 


Ein Heißluftballon kann fliegen (pardon: fahren!), weil heiße Luft
leichter ist als kalte und deshalb aufsteigt. (Wikimedia)